Der Luise-Büchner-Preis für Publizistik 2026 geht an Franziska Schutzbach
Die Luise Büchner-Gesellschaft vergibt den diesjährigen Luise-Büchner-Preis für Publizistik an die Schweizer Soziologin und Geschlechterforscherin Franziska Schutzbach.

Mit ihren Büchern Die Erschöpfung der Frauen (2021) und zuletzt Revolution der Verbundenheit (2024) zählt sie zu den meistbeachteten feministischen Stimmen im deutschsprachigen Raum. Neben der weiblichen Perspektive richtet sie ihren Blick auch auf die männliche Seite: Schutzbach forscht zu Antifeminismus, Misogynie und den Kommunikationsstrategien rechtspopulistischer Bewegungen, etwa dazu, wie sich Männlichkeitsbilder radikalisieren und zum Einfallstor für rechtsnationales Denken werden. Franziska Schutzbach, geboren 1978, promovierte an der Universität Basel und lehrt derzeit an den Universitäten Basel und Zürich.
Der Preis ist mit vom Lions Club Darmstadt-Louise Büchner bereitgestellten 3.000 Euro dotiert und erinnert seit 2012 an die Darmstädter Frauenrechtlerin und Publizistin Luise Büchner (1821–1877).
Die Preisverleihung findet am 29. November 2026 in der Darmstädter Orangerie statt.