DI 20. Oktober 2026, 18 Uhr
Almut Seiler-Dietrich
Afrikanische Frauenliteratur

 

Datum: Dienstag, 20. Oktober 2026, 18 Uhr

Ort: Literaturhaus, Vortragssaal (EG)

 

Almut Seiler-Dietrich
Afrikanische Frauenliteratur

 

Gemeinfreies Bild

 

Almut Seiler-Dietrich ist eine Autorin, die vornehmlich als Vermittlerin der Literatur aus dem subsaharischen Afrika in Deutschland hervorgetreten ist.

 

In ihrem Vortrag Das Paradies der Frauen geht sie einer für die afrikanische Frauenliteratur existenziellen Frage nach:

Autorinnen aus dem subsaharischen Afrika sind seit Jahrzehnten in der Literatur präsent. Sie setzen ihre Erfahrungen künstlerisch um und erzählen von Kindheit und Mutterschaft, von der Bewältigung des Alltags in Beruf und Familie, von Polygamie und Paternalismus. Sie schreiben über koloniale und nachkoloniale Gewalt und fragen sich, ob es auch für sie ein Paradies gibt.

 

Eintritt 7,50 Euro,
für Mitglieder der LBG ist der Eintritt frei.

 

 

 


DO 5. November 2026, 19 Uhr
Florence Hervé: Juliette Gréco & Barbara
Musikalisch-literarische Soirée

 

Datum: Donnerstag, 5. November 2026, 19 Uhr

Ort: Literaturhaus, Vortragssaal

 

Florence Hervé:
Juliette Gréco & Barbara

Musikalisch-literarische Soirée

in Kooperation mit Deutsch-Französischem-Kreis
Darmstadt e.V.

 

 

Juliette Gréco, 1966      Barbara , 1968
(Jack de Nijs).                      (Jack de Nijs)

 

 

Die Luise-Büchner-Preisträgerin 2021, Florence Hervé, stellt die beiden großen französischen Sängerinnen und Chanson-Poetinnen Juliette Gréco (1927-2020) und Barbara (1930-1997) im Literaturhaus vor.

 

Beide gelten als Ikonen des französischen Liedes:

Juliette Gréco gilt als „Muse des Existenzialismus“ – Barbara hat mit
„Göttingen“ die Hymne für die deutsch-französische Verständigung
geschrieben und gesungen.

 

  • Ihre unterschiedlichen Lebenswege beschreibt Florence Hervé
    in ihrem Vortrag.
  • Zitate aus Briefen liest Bettina Bergstedt.
  • Die musikalische Begleitung und Interpretation ihrer Chansons
    gestalten Petra Bassus (Gesang) und Michael Erhard (Piano).

Eintritt 15 Euro,
für Mitglieder der LBG und DFKD 10 Euro


DO 19. November 2026, 18 Uhr
George Sands Roman Nanon
Bibliotheksgespräch

 

Termin: Donnerstag, 19. November 2026, 18 Uhr

Ort: Literaturhaus, Besprechungsraum /Bibliothek (2. Etage)

 

George Sands Roman Nanon
Bibliotheksgespräch

 

 

Ch.L. Gratia: George Sand
(Pastell, ca. 1835)

 

In der Literatur des 19. Jahrhundert war George Sand (1804 – 1876) die berühmteste Schriftstellerin der Welt. Ihre Romane und ihre außergewöhnliche Persönlichkeit faszinierten sowohl Frauen als auch Männer. Auch die Darmstädter L(o)uisen, Dittmar und Büchner, gehörten nachweislich zu Leserinnen der berühmten Französin.

 

In ihrem 150. Todesjahr ( 8. Juni 1876) wollen wir ihren Roman Nanon vorstellen. Das Buch erzählt die Geschichte eines Bauernmädchens, das 1789 aktiv an den revolutionären Ereignissen teilnahm. Der Roman ist eine packende Emanzipations- und Bildungsgeschichte einer Frau in einem männlich geprägten Jahrhundert.

 

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Gäste sind willkommen.


SO 29. November 2026, 11 Uhr
Luise-Büchner-Preisverleihung 2026
an Franziska Schutzbach

 

Termin: Sonntag, 29. November 2026, 11 Uhr

Ort: Orangerie

 

Verleihung des
Luise-Büchner-Preises für Publizistik 2026
an Franziska Schutzbach

 

 

 

Franziska Schutzbach. Foto privat

 

Die Luise Büchner-Gesellschaft vergibt den diesjährigen Luise-Büchner-Preis für Publizistik an die Schweizer Soziologin und Geschlechterforscherin Franziska Schutzbach.

 

Mit ihren Büchern Die Erschöpfung der Frauen (2021) und zuletzt Revolution der Verbundenheit (2024) zählt sie zu den meistbeachteten feministischen Stimmen im deutschsprachigen Raum.

Neben der weiblichen Perspektive richtet sie ihren Blick auch auf die männliche Seite: Schutzbach forscht zu Antifeminismus, Misogynie und den Kommunikationsstrategien rechtspopulistischer Bewegungen, etwa dazu, wie sich Männlichkeitsbilder radikalisieren und zum Einfallstor für rechtsnationales Denken werden.

Franziska Schutzbach, geboren 1978, promovierte an der Universität Basel und lehrt derzeit an den Universitäten in Basel und Zürich.

 

Der Preis ist mit vom Lions Club Louise Büchner bereitgestellten 3.000 Euro dotiert und erinnert seit 2012 an die Darmstädter Frauenrechtlerin und Publizistin Luise Büchner (1821–1877).

 

Die Veranstaltung ist öffentlich,
der Eintritt ist frei.

 

 


SA 5. Dezember 2026, 16 Uhr
Adventsfeier

 

Termin:   Samstag, 5. Dezember 2026, 16 Uhr

Ort:   Literaturhaus, Vortragssaal (EG)

 

 

Vorweihnachtszeit

 

Mit Gesprächen, Lesungen und Musik

 

Der Eintritt ist frei.


DO 10. Dezember 2026, 18 Uhr
Vicki Baums erster erfolgreicher Roman
Bibliotheksgespräch

 

Termin:  Donnerstag, 10. Dezember 2026, 18 Uhr
Ort:  Literaturhaus, Besprechungsraum/Bibliothek (2. Etage)

 

Vicki Baums Roman
Stud. chem. Helene Willfüer
Bibliotheksgespräch

 

 

Vicky Baum um 1930

 

1928 erschien der Roman Stud. chem. Helene Willfüer von Vicki Baum (1888-1960), der seine Autorin schlagartig bekannt machte. Sie beschrieb darin das Schicksal einer jungen Frau in der Weimarer Republik. Die Protagonistin gehört zu der neuen Generation der Frauen, die zwar bereits studieren können, jedoch immer noch durch frauenfeindliche Gesetzte und Vorurteile gefesselt sind. Durch Zähigkeit und einen starken Willen gelingt es Helene Willfüer jedoch, Karriere zu machen und auch im Privatleben Erfolg zu haben, was in der Realität für Frauen in dieser Zeit meist noch utopisch war.

 

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Gäste sind willkommen.