07.02.2026 Museumsbesuch: Hélène de Beauvoir in den Opelvillen
Termin: Samstag, 07. Februar 2026, Museumsbesuch
Ort: Opelvillen Rüsselsheim.
Besuch der Ausstellung „Hélène de Beauvoir (1910-2001) – Mit anderen Augen sehen“
Hélène de Beauvoir. Ausstellungsplakat der Opelvillen in Rüsselsheim
Mit dieser Austellung würdigen die Opelvillen Hélène de Beauvoir, die lange im Schatten ihrer Schwester Simone stand. In beeindruckender Weise wird ihr vielschichtiges Werk gezeigt, neu gesehen und bewertet.
03.03.2026, 17 Uhr Girls & Gods | Filmvorführung und Gespräch
Termin: Dienstag, 03. März 2026 um 17 Uhr
Ort: Programmkino Rex, Wilhelminenstraße 9
Girls & Gods.
Filmvorführung und Gespräch
In Kooperation mit dem Verein „Kooperation Frauen e.V.“ Darmstadt und Programmkino Rex
Girls & Gods. Poster
Sind Religion und Feminismus vereinbar? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Dokumentarfilmvon Arash T. Riahi und Verena Soltiz„Girls & Gods“.
Im Film tauscht Inna Shevchenko, die einst als Anführerin der Oben-ohne-Proteste von FEMEN gegen patriarchale Machtstrukturen bekannt wurde, nun Protest gegen Dialog, indem sie Priesterinnen, Imaminnen, Rabbinerinnen, Theologinnen und andere Aktivistinnen zu offenen Gesprächen einlädt. Gemeinsam setzen sie sich mit der Kluft zwischen Frauenrechten und religiösen Traditionen auseinander und fragen, ob uralte Religionen die Gleichberechtigung der Geschlechter akzeptieren können und ob der Feminismus in den heiligen Hallen einen Platz finden kann.
Mit anschließender Diskussion.
Eintritt : Kinokarte
08.03.2026, 11 Uhr Matinee zu 40 Jahre Frauenbüro und frauenpolitische Arbeit in Darmstadt
Termin: Sonntag, 8. März 2026 um 11 Uhr
Ort: Literaturhaus, Vortragssaal
40 Jahre Frauenbüro – 40 Jahre frauenpolitische Arbeit in Darmstadt . Matinee.
In Kooperation mit dem Verein „Kooperation Frauen e.V.“ Darmstadt
Bild: Doğan Alpaslan Demir – Pixabay
Kaj Fölster, Wilma Mohr, Edeltraud Baur (ⴕ), Barbara Akdeniz, Sabine Eller und Edda Feess haben die politische Arbeit als Frauenbeauftragte in Darmstadt in den letzten vier Jahrzehnten geprägt. Mit dieser Matinee am Internationalen Frauentag möchten wir ihnen unsere Wertschätzung und unseren Dank zum Ausdruck bringen.
Bei einem gemeinsamen Podiumsgespräch laden wir unsere Mitglieder und Gäste auf eine kleine Zeitreise ein: Welche Wünsche und Visionen waren für sie zum Amtseintritt ausschlaggebend? Was hat sich in den letzten 40 Jahren für die Darmstädter Frauen verändert und verbessert? Und welche Wünsche und Utopien sind für uns alle heute noch offen?
Eintritt frei
26.03.2026, 18 Uhr Bibliotheksgespräch: „Das Schloß zu Wimmis“
Bibliotheksgespräch: Luise Büchners Roman „Das Schloß zu Wimmis“
Es ist inzwischen schon Tradition, dass die Bibliotheksgespräche eines Halbjahres unter einem Motto stehen und einen thematischen und/oder personellen Zusammenhang haben. Im Frühjahrprogramm 2026 widmet sich das Bibliotheksteam um Agnes Schmidt dem belletristischen Werk unserer Namensgeberin Luise Büchner.
Wir eröffnen die Reihe mit Luise Büchners einzigem vollendeten Roman „Das Schloß zu Wimmis“, erschienen 1864 im Leipziger Thomas-Verlag.
Schloss Wimmis im Morgenlicht._Foto Roland Zumbühl. Wikipedia
Die Hauptperson des Romans ist die gehbehinderte Constanze von May, die durch die hinterlistigen Machenschaften ihres Vaters auf die Liebe ihres Lebens zugunsten ihrer gesunden Schwester Mathilde verzichten muss. Mit ihrem Roman berührte Luise Büchner ein Tabu in einer Gesellschaft, die noch nicht bereit war, „Behinderte als vollwertige Mitglieder anzuerkennen und die sich nicht mit deren Situation auseinandersetzte“ (Cordelia Scharpf). Insofern ist der Roman auch heute noch relevant.
Eintritt frei
23.04.2026, 19 Uhr Lesung zur Geschichte der Frauen-Buch-Bewegung
Termin: Donnerstag, 23. April 2026 um 19 Uhr
Ort: Literaturhaus, Vortragssaal
Doris Hermanns:
„Sand im patriarchalen Getriebe.Zur Geschichte der Frauen-Buch-Bewegung“.
Lesung mit Gespräch.
Doris Hermanns, Autorin, Publizistin, Redakteurin und Übersetzerin. Foto Britta Jürgs
Passend zum diesjährigen Welttag des Buches stelllt die Autorin, Publizistin, Redakteurin und Übersetzerin Doris Hermanns (BücherFrau des Jahres 2021) die Geschichte der Frauen-Buch-Bewegung vor und zeigt, wie vielfältig und international diese von Anfang an war.
Sie porträtiert die drei ältesten und wichtigsten deutschen Frauenverlage, gibt aber auch einen Einblick in zahlreiche weitere Frauen- und Lesbenverlage über die deutschsprachigen Länder hinaus. Neben internationalen Feministischen Frauenbuchmessen, Frauenbuchvertrieben und Rezensionszeitschriften stellt sie einige Frauenliteraturpreise vor.
Eintritt: 8 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft e.V. frei
30.04.2026, 18 Uhr Bibliotheksgespräch: „Die kleine Hand“
Bibliotheksgespräch: Luise Büchners Erzählung „Die kleine Hand“
Im Frühjahrprogramm 2026 widmet sich das Bibliotheksteam um Agnes Schmidt dem belletristischen Werk unserer Namensgeberin Luise Büchner.
Wir führen die Reihe fort mit Luise Büchners Erzählung „Die kleine Hand“, erschienen 1855, im selben Jahr, in dem Luise Büchners berühmtestes Werk Die Frauen und ihr Beruf zum ersten Mal erschien.
„Traveling Companions“ by Augustus Leopold Egg (1862). Wikipedia
Dieses erste belletristische Werk mit dem Titel „Die kleine Hand“ erschien in der Stuttgarter Zeitschrift Morgenblatt für gebildete Leser, die damals zu den renommiertesten Literaturzeitschriften gehörte. Die Erzählung beginnt mit einer Szene in der Eisenbahn, deren Beschreibung zu dieser Zeit ein absolutes Novum war. Luise Büchner war demnach eine der ersten Schriftstellerinnen, die diese neue Art des Reisens literarisch verarbeitete.
Eintritt frei
18.05.2026, 19 Uhr Lesung zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann
Termin: Montag, 18. Mai 2026 um 19 Uhr
Ort: Literaturhaus, Vortragssaal
Andrea Stoll: Lesung mit Gespräch.
„Zwei Menschen sind in mir“. Ingeborg Bachmann – Die Biografie zum 100. Geburtstag.
In Kooperation mit dem Literaturhaus Darmstadt
Andrea Stoll. Foto privat
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann stellt die Autorin, Dramaturgin und Filmemacherin Andrea Stoll im Gespräch mit der Literaturkritikerin und Feuilletonchefin der FAZ Sandra Kegel ihre neue Ingeborg-Bachmann-Biografie Zwei Menschen sind in mir im Literaturhaus vor.
Im Rahmen der Veranstaltung wird Karin Klein vom Staatstheater Darmstadt Originaltexte von Ingeborg Bachmann vortragen.
Eintritt: Online 11,50/Abendkasse 10,- Euro, für Mitglieder der LBG freier Eintritt
21.05.2026, 19 Uhr Florence Hervé: Juliette Gréco & Barbara
In Kooperation mit Deutsch-Französischer Kreis Darmstadt e.V.
Die Luise-Büchner-Preisträgerin 2021, Florence Hervé, stellt die beiden großen französischen Sängerinnen und Chanson-Poetinnen Juliette Gréco (19 27-2020) und Barbara(1930-1997) im Literaturhaus vor.
Juliette Gréco 1966. Wikipedia
Die musikalische Begleitung und Interpretation ihrer Chansons gestalten Petra Bassus (Gesang) und Michael Erhard (Piano).
Barbara 1968. Wikipedia
Juliette Gréco gilt als „Muse des Existenzialismus“ – Barbara hat mit „Göttingen“ die Hymne für die deutsch-französische Verständigung geschrieben und gesungen; beide gelten als Ikonen des französischen Liedes; ihre unterschiedlichen Lebenswege beschreibt Florence Hervé in ihrem Vortrag, Zitate aus Briefen liest Bettina Bergstedt.
Eintritt 15 Euro, für Mitglieder der LBG & DFKD 10 Euro
11.06.2026, 18 Uhr Bibliotheksgespräch: „Der kleine Vagabund“
Bibliotheksgespräch: Luise Büchners Erzählung „Der kleine Vagabund“
Im Frühjahrprogramm 2026 widmet sich das Bibliotheksteam um Agnes Schmidt dem belletristischen Werk unserer Namensgeberin Luise Büchner.
Als dritten Text der Reihe befassen wir uns mit Luise Büchners letzter Erzählung „Der kleine Vagabund“, erschienen 1877.
Im Foto-Atelier. wikipedia commons
Die Darmstädter Frauenrechtlerin schildert in dieser Erzählung die Anfänge der Fotografie anhand der Lebensgeschichte eines armen Jungen aus Zwingenberg. Nach einer Begegnung mit einem Fotografen aus Darmstadt erlernt er in dessen Atelier die Technik des „Lichtmalens“ und wandert nach Amerika aus. Dort wird er mit seinem Handwerk reich und kehrt in seine Heimatstadt zurück, um seine Jugendliebe zu heiraten.
Zur Zeit der Entstehung dieser Erzählung gab es in Darmstadt bereits mehrere Fotografen, darunter Franz Backofen, der Luises Schwester Mathilde fotografierte.
Eintritt frei
13.06.2026, 11 Uhr Sommerfest mit der Alice-Eleonoren-Schule
Termin: Samstag, 13. Juni 2026 um 11 Uhr
Ort: Alice-Eleonoren-Schule, Kapellplatz 2,
Zugang über den Schulhof Pädagogstraße
Sommerfest
der Luise-Büchner-Gesellschaft
Auch in diesem Jahr laden wir Sie wieder herzlich zum Gedenken an Luise Büchners Geburtstag zu unserem Sommerfest ein.
Es findet diesmal in Kooperation mit der Alice-Eleonoren-Schule Darmstadt statt.
Die Location ist dieses Jahr wieder der Schulhof – bei schlechtem Wetter die Cafeteria – der Alice-Eleonoren-Schule.
Modenschau der AES SchneiderInnen-Klasse
So bietet sich bei dieser Gelegenheit auch ein kurzer Besuch des benachbarten Denkmals „unserer“ Luise Büchner an, die vor 205 Jahren, am 12. Juni 1821, in Darmstadt zur Welt kam.
Fest zum 200. Geburtstag am Luise Büchner-Denkmal. Foto: (c) P.Brunner 2021
Wir feiern in diesem Jahr wieder mit ausgesuchten Texten rund um Luise Büchner und mit Musik in der Alice-Eleonoren-Schule, die 1874 auf Betreiben von Luise Büchner und Prinzessin Alice von Hessen und bei Rhein als Alice-Schule in Darmstadt gegründet wurde.
Für Getränke und kleine Snacks ist gesorgt, außerdem ist ein Bazar mit den Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der Schneider*innenklasse der Alice-Schule geplant.