Therese Pulszky und Franz Liszt:
Vortrag – Rezitation – Musik
15. Dezember, 16 Uhr

 

Termin:   Sonntag, 15. Dezember 2019, 16 Uhr

Ort:   Vortragssaal Literaturhaus

 

Vortrag: Agnes Schmidt (Luise Büchner-Ges.)
Rezitation: Sigrid Schütrumpf (Schauspielerin)
Musik: Susanne Hardick und Meghan Behiel (Konzertpianistinnen)

 

Therese Pulszky (1819-1866) war eine vielbegabte Frau. Geboren in einem großbürgerlichen Haus in Wien beeindruckte sie bereits als junge Frau die Salongäste ihrer Mutter durch ihre umfangreiche Bildung. Zu ihnen gehörte auch Franz (Ferenc) Liszt, der 1838 in Wien Konzerte zugunsten der ungarischen Hochwasseropfer gab.

In ihrem Tagebuch berichtet sie über ihre Begegnungen mit dem in Ungarn geborenen gefeierten Pianisten und Komponisten, den sie bewunderte. Nach ihrer Heirat mit dem ungarischen Gelehrten und Politiker Ferenc Pulszky lebte sie in Ungarn und beobachtete aus nächster Nähe den ungarischen Freiheitskampf gegen die Habsburger in den Jahren 1848/49. Ihr Buch „Erinnerungen einer ungarischen Dame“ erschien 1850 im Londoner Exil in englischer Sprache und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

 

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

NACHLESE:
Symposium mit den Trägerinnen des Luise Büchner-Preises für Publizistik

 

Am Vorabend der sechsten Preisverleihung veranstaltete die Luise Büchner-Gesellschaft ein thematisch auf die Zielsetzung des Preises fokussiertes Symposium. Moderatorin war Ursula May vom Hessischen Rundfunk, der am Samstag, 23.12. um 18:04 auf HR 2 Kultur einen Mitschnitt ausstrahlen wird.

Symposium am 25.11.2017. Vortragssaal der Universitätsbibliothek. Foto: Jutta Schütz
Symposium am 25.11.2017. Vortragssaal der Universitätsbibliothek.
Foto: Jutta Schütz

Im vollbesetzten Vortragssaal der Universitätsbibliothek diskutierten mit Bascha Mika, Lisa Ortgies, Barbara Sichtermann und Luise F. Pusch vier Preisträgerinnen der vergangenen Jahre sowie die diesjährige Preisträgerin Barbara Beuys über Rollenbilder – Rollenwandel. Perspektiven für Frauen in den Medien

Preisträgerinnen und Moderatorin (von links): B.Sichtermann (2015), L.F.Pusch (2016), B.Beuys (2017), B.Mika (2012), L.Ortgies (2014) und U.May (HR 2 Kultur). Foto Jutta Schütz
Preisträgerinnen und Moderatorin (von links):
B.Sichtermann (2015), L.F.Pusch (2016), B.Beuys (2017), B.Mika (2012), L.Ortgies (2014) und U.May (HR 2 Kultur).
Foto Jutta Schütz

Die lebhafte und durchaus auch von unterschiedlichen Standpunkten aus geführte Debatte behandelte vor allem folgende Aspekte:

Medien produzieren und reproduzieren stereotype Bilder und diskriminierende Darstellungen von Frauen und Männern: von Familienfrauen und Karrierefrauen, Gewaltopfern und Politikerinnen, Migrantinnen und Deutschen, von dicken, dünnen, alten, jungen, lesbischen, intersexuellen, behinderten oder nicht-behinderten Frauen oder Männern. Die Wirklichkeit ist den Mediendarstellungen oft voraus.

Doch warum spiegeln sich neue Lebenssituationen, Machtverschiebungen bei den Geschlechtern, ein anderes Rollenverständnis so wenig in den Medien? Kann sich in den Sozialen Medien durch die Vervielfältigung medialer Möglichkeiten auch eine Vervielfältigung von diskriminierenden Frauenbildern verstecken?

 

RESONANZ

21.07.2017, Darmstädter Echo: → Vorab-Info zum Symposium

27.11.2017, Darmstädter Echo: → Luise Büchner Symposium 2017

 

 

 

NACHLESE:
Verleihung des Luise Büchner-Preises an Barbara Beuys

 

Die Verleihung des Luise Büchner-Preises für Publizistik an die Schriftstellerin und Journalistin Barbara Beuys fand in festlichem Rahmen am 26. November 2017 im Darmstädter Literaturhaus statt.

 

Auf ihrer Sitzung am 29. März 2017 hatte die Jury des Luise Büchner-Preises für Publizistik Frau Dr. Barbara Beuys zur Preisträgerin des Jahres 2017 gewählt.

Luise Büchner-Preisträgerin 2017: Barbara Beuys
Luise Büchner-Preisträgerin 2017: Barbara Beuys

Auszug aus der Begründung der Preisvergabe an Frau Dr. Barbara Beuys durch die Jury:
Mit ihren fundierten historischen Arbeiten in journalistisch lebendiger Darstellung leistet Barbara Beuys einen wichtigen Beitrag zur Frauengeschichtsschreibung. Damit steht sie in der Tradition Luise Büchners, für die Schreiben und Reden über Geschichte ein wichtiger Teil ihrer publizistischen Arbeit war. Dies dient weiblicher Selbstvergewisserung ebenso wie dem Wissen darüber, dass Frauen einen unersetzlichen Anteil daran haben, Türen zum besseren Verständnis der Welt zu öffnen.

 

 

BERICHT zum Preis und zur Preisträgerin und

INTERVIEW mit der Preisträgerin: „Kein Mensch ist eine Insel“

Ein Teil des Preises ist die vom Darmstädter Echo gebotene Gelegenheit zur Gestaltung einer Zeitungsseite, die im Vorfeld der Preisverleihung erscheint.

24.11.2017, Darmstädter Echo: → Zur Preisträgerin Barbara Beuys

 

 

RESONANZ und LINKS

 

In der Juli/August 2017 Ausgabe (Heft 149), der Darmstädter Frauenzeitschrift MATHILDE  erschien unter dem Titel „Eindrucksvolle Frauen neu entdeckt“ ein Artikel von Barbara Beuys: → Eindrucksvolle Frauen

 

27.11.2017, Darmstädter Echo: → Bericht über Preisverleihung