Kulturfest im Literaturhaus
23. August ab 18 Uhr

 

Termin:   Freitag, 23. August 2019, ab 18 Uhr

Ort:   Literaturhaus Darmstadt

 

Sehen wir uns beim KULTURFEST
im Literaturhaus Darmstadt !

Offenes Haus – Führungen – Kulturprogramm –
Musik – Tanz

 

19 Uhr: Begrüßung durch Oberbürgermeister Jochen Partsch

Clara, Robert und Johannes – Konzertlesung zum 200. Geburtstag
15. September, 17 Uhr

 

Termin:   Sonntag, 15. September 2019, 17 Uhr
Ort:   Vortragssaal Literaturhaus

 

Clara, Robert und Johannes – eine ungewöhnliche Künstlergemeinschaft

Konzertlesung zum 200. Geburtstag von Clara Schumann

 

Konzept und Rezitation:   Prof. Dr. Ute Büchter-Römer (Köln)

Klavier:   Nadja Bulatovic (Köln)

 

Sie war die berühmteste Pianistin Europas im 19. Jahrhundert. Bereits mit neun Jahren konzertierte sie und wurde lebenslang wegen ihres musikalisch einfühlsamen Spiels wertgeschätzt. In einer Zeit, in der das Schicksal von jungen Frauen vom Wohlwollen des Vaters oder männlichen Vormunds abhing, heiratete sie gegen den Willen des Vaters ihren geliebten Robert Schumann. Nach Zusammenbruch und Tod von Robert stand ihr bester Freund, Johannes Brahms ihr treu zur Seite. Die Kölner Musikwissenschaftlerin Ute Büchter-Römer zeichnet Leben und Werk dieser außergewöhnlichen Frau nach. Nadja Bulatovic spielt Kompositionen von Clara und Robert Schumann sowie von Johannes Brahms.

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Clara Schumann – eine moderne Frau im 19. Jahrhundert
24. September, 16 Uhr in Frankfurt

 

Termin:   Dienstag, 24. September 2019 um 16 Uhr

Ort:   Karmeliterkloster- Dormitorium,  Münzgasse 9, Frankfurt am Main.

Führung durch die Ausstellung:

Clara Schumann – Eine moderne Frau im Frankfurt des 19. Jahrhunderts.

 

1878 ließ sich Clara Schumann mit ihrer Familie in Frankfurt nieder und prägte als „Erste Klavierlehrerin“ das Musikleben der Stadt. Sie bildete eine Generation erstklassiger Pianisten aus und bezauberte das Publikum durch ihr hinreißendes Spiel. In ihrem Haus in der Myliusstraße und in den Salons der Stadt traf sie mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Landgräfin Anna von Hessen, Mäzenen wie Mathilde von Rothschild, Oberbürgermeistern und Kommerzienräten, aber auch Musikern wie Johannes Brahms und Franz Liszt zusammen.

Die Ausstellung des Instituts für Stadtgeschichte und der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt am Main wurde von Dr. Ulrike Kienzle kuratiert. Sie führt uns durch die Ausstellung. Die Kosten der Führung übernimmt die Luise Büchner-Gesellschaft.

Teilnahmegebühr 10 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Anmeldung: oder persönlich am 15. September.

 

Die Welt war eine andere – Das Jahr 1919
26. September um 19:30 Uhr

 

Termin:   Donnerstag, 26. September 2019 um 19.30 Uhr

Ort:   Vortragssaal Literaturhaus

 

Die Welt war eine andere – Das Jahr 1919 zwischen Aufbruch und Gewalt

 

Vortrag: Prof. Dr. Birte Förster, Humboldt-Universität Berlin

 

Das Jahr 1919 war gleichermaßen von Innovation wie von Gewalt geprägt. Europa wurde demokratischer – vielerorts wurde die Monarchie zugunsten einer Republik abgeschafft, und auch die Frauen durften in immer mehr Ländern wählen. In diesem Jahr entstanden nicht nur der Völkerbund und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO), durch die Europa stärker zusammenwachsen sollte, es wurden auch die faschistische Partei Italiens und die Kommunistische Internationale gegründet. Über die Widersprüche dieses besonderen Jahres erzählt die bekannte Historikerin Birte Förster.

 

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

 

 

 

 

 

Henriette Fürth – ein Leben für Gerechtigkeit
17. Oktober um 19:30 Uhr

 

Termin:   Donnerstag, 17. Oktober 2019 um 19.30 Uhr

Ort:   Vortragssaal Literaturhaus

 

Henriette Fürth – ein Leben für Gerechtigkeit

 

Vortrag: Prof. Dr. Ursula Apitzsch, Goethe-Universität Frankfurt/M.

 

Henriette Fürth (1861-1938), älteste Tochter einer jüdischen Familie aus Gießen, war eine der ersten weiblichen Stadtverordneten im Frankfurter Stadtparlament. Sie setzte sich besonders für die Rechte der Frauen, vor allem für die der Arbeiterinnen ein.

 

Nach der Heirat mit dem Darmstädter Lederhändler Wilhelm Fürth lebte sie von 1880 bis 1885 in Darmstadt. Drei ihrer acht Kinder sind in Darmstadt geboren. Neben ihrer großen Familie fand sie Zeit, sich autodidaktisch zu bilden. Sie veröffentlichte zahlreiche Aufsätze und Bücher zu sozialen Fragen. Als erste Frau wurde sie in die Deutsche Gesellschaft für Soziologie aufgenommen.

 

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Vor 75 Jahren erhielten Französinnen das Wahlrecht – Vortrag von Florence Hervé
15. November, 19:30 Uhr

 

Termin:   Freitag,15. November 2019 um 19.30 Uhr

Ort:   Vortragssaal Literaturhaus

 

„Es gibt … keine Bürgerinnen. Das ist ein Gewaltzustand“ (Victor Hugo) Vor 75 Jahren erhielten Französinnen das Wahlrecht

 

Vortrag: Dr. Florence Hervé, französisch/deutsche Wissenschaftlerin und Publizistin

 

Sie waren die ersten in Europa, die politische Rechte für Frauen in Petitionen, auf Versammlungen und auf Barrikaden einforderten – aber sie gehörten zu den letzten, die diese Rechte ausüben durften. Zwischen den ersten Forderungen und dem tatsächlichen Wahlrecht lagen mehr als anderthalb Jahrhunderte von Kämpfen, Hoffnungen und Enttäuschungen. Erst am 21. April 1944 erhielten Französinnen das Stimmrecht.

 

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Verleihung des Luise Büchner-Preises 2019 an Margarete Stokowski
24. November um 11 Uhr

 

Termin:   Sonntag, 24. November 2019, 11 Uhr

Ort:   Vortragssaal Literaturhaus

 

Verleihung des Luise Büchner-Preises 2019 an Margarete Stokowski

 

Aus der Pressemitteilung:

Der diesjährige Luise-Büchner-Preis für Publizistik geht an die Journalistin Margarete Stokowski. [Zur Begründung der Jury siehe die Rubrik „Luise Büchner-Preis“.]

Der Preis wird von der Luise Büchner-Gesellschaft jährlich vergeben. Die Preisträgerin wird durch eine Jury ausgewählt, der neben dem Vorstand des Vereins die Darmstädter Stadträtin Iris Bachmann, die jeweilige Präsidentin des Lions-Clubs Louise Büchner, der das Preisgeld stiftet, sowie die beiden Journalisten Johannes Breckner (Darmstädter Echo) und Hans Sarkowicz (HR2Kultur) angehören. Bisherige Preisträgerinnen sind die Journalistinnen und Autorinnen Bascha Mika, Julia Voss, Lisa Ortgies, Barbara Sichtermann, Luise Pusch, Barbara Beuys und Julia Korbik. Der Preis ist verbunden mit einem Preisgeld von 2.500 € sowie der Gelegenheit, einen ganzseitigen Text im DARMSTÄDTER ECHO zu gestalten.

 

Anmeldung ab 10. November:

Bei der Platzvergabe werden Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft bevorzugt!

Stefanie de Velasco liest aus ihrem neuen Buch „Kein Teil der Welt“
3. Dezember, 19 Uhr

 

Termin:   Dienstag, 3. Dezember 2019, 19 Uhr

Ort:   Vortragssaal Literaturhaus

 

Lesung in Kooperation mit der Leitung des Literaturhauses:

 

Stefanie de Velasco liest aus ihrem neuen Buch „Kein Teil der Welt – Vom Großwerden in der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas“

 

Inhalt: Die junge Esther wurde über Nacht aus ihrem bisherigen Leben gerissen, um in einem Dorf in Ostdeutschland, in der alten Heimat ihres Vaters, mit der Gemeinschaft einen neuen Königreichssaal zu bauen. Während die Eltern als Sonderpioniere der Wachtturmgesellschaft von Haus zu Haus ziehen, um zu missionieren, vermisst Esther ihre Freundin Sulamith schmerzlich.

Stefanie de Velasco, geboren 1978 im Rheinland, studierte Europäische Ethnologie und Politikwissenschaft. Sie schreibt regelmäßig für das Berliner Stadtmagazin Zitty, für die FAS und ZEIT Online. 2013 erschien ihr Debütroman „Tigermilch“, der in zahlreiche Sprachen übersetzt und für das Kino verfilmt wurde.

 

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Therese Pulszky und Franz Liszt:
Vortrag – Rezitation – Musik
15. Dezember, 16 Uhr

 

Termin:   Sonntag, 15. Dezember 2019, 16 Uhr

Ort:   Vortragssaal Literaturhaus

 

Vortrag: Agnes Schmidt (Luise Büchner-Ges.)
Rezitation: Sigrid Schütrumpf (Schauspielerin)
Musik: Susanne Hardick und Meghan Behiel (Konzertpianistinnen)

 

Therese Pulszky (1819-1866) war eine vielbegabte Frau. Geboren in einem großbürgerlichen Haus in Wien beeindruckte sie bereits als junge Frau die Salongäste ihrer Mutter durch ihre umfangreiche Bildung. Zu ihnen gehörte auch Franz (Ferenc) Liszt, der 1838 in Wien Konzerte zugunsten der ungarischen Hochwasseropfer gab.

In ihrem Tagebuch berichtet sie über ihre Begegnungen mit dem in Ungarn geborenen gefeierten Pianisten und Komponisten, den sie bewunderte. Nach ihrer Heirat mit dem ungarischen Gelehrten und Politiker Ferenc Pulszky lebte sie in Ungarn und beobachtete aus nächster Nähe den ungarischen Freiheitskampf gegen die Habsburger in den Jahren 1848/49. Ihr Buch „Erinnerungen einer ungarischen Dame“ erschien 1850 im Londoner Exil in englischer Sprache und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

 

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

NACHLESE:
26. Mai 2019: Hessischer Tag der Literatur

 

Der diesjährige Tag der Literatur am 26. Mai stand unter dem Motto

Stadt Land Fluss.

 

Hierzu hatten drei Büchnervereine ein gemeinsames Programm geplant und Gäste eingeladen, mit dem Bus durchs Büchnerland zu fahren. Dabei nahm sich jeder Verein eines der drei Themen besonders an.

 

  • Stadt: die städtische Luise-Büchner-Gesellschaft nahm sich das Leben in der Stadt um 1830 zum Thema
  • Land. die „ländliche” BüchnerBühne in Riedstadt-Leeheim widmete sich Büchner und dem Land
  • Fluss: für das Büchnerhaus in Goddelau blieb dann, durchaus passend, der Fluss

 

Einen ausführlichen Bericht über den Tag hat Peter Brunner unter dem Titel

Es war eine rauschende Busfahrt

ins Netz gestellt.

 

Es war eine rauschende Busfahrt