Poetische Biografie der Hermione von Preuschen
06. Februar um 19 Uhr

 

Termin:   Donnerstag, 6. Februar um 19 Uhr

Ort:   Literaturhaus, Vortragssaal

 

Hermione – die Flucht ins Leben. Eine poetische Biografie

 

Der Berliner Autor Bernd Erhard Fischer, der seit Jahren über das Leben und Werk Hermione von Preuschens (1854—1918) forscht, stellt seine umfangreiche „poetische Biografie“ über die in Darmstadt geborene Malerin, Dichterin und Frauenrechtlerin vor.

 

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Kunst Archiv und Stadtarchiv Darmstadt.

Eintritt 5 Euro, für Mitglieder des Kunst Archiv Darmstadt e.V. und der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Frauenspuren im Stadtarchiv Darmstadt
10. Februar um 15 Uhr

 

Termin:   Montag, 10. Februar 2020 um 15 Uhr

Ort:   Stadtarchiv Darmstadt im Haus der Geschichte, Karolinenplatz 3

 

Auf Frauenspuren durch das Stadtarchiv Darmstadt

 

Wie lässt sich Frauengeschichte im Stadtarchiv aufspüren? Wie dokumentiert das Archiv die Geschichte der Frauen in Darmstadt und welche Ergebnisse können durch die Forschung entstehen?

Rebekka Friedrich, Sabine Lemke und Anke Leonhardt geben anhand von ausgewählten Darmstädter Frauenbiografien einen Einblick in die Fotosammlung und andere spannende Bestände in den Magazinen des Stadtarchivs.

 

Anmeldung:

Ilse Kuchemüller: ilse.kuchemueller@t-online.de, Tel.: 06151/44400

 

Bascha Mika stellt ihr neues Buch vor
20. Februar um 19 Uhr

 

Termin:   Donnerstag, 20. Februar um 19 Uhr

Ort:   Literaturhaus, Vortragssaal

 

Mut für einen Feminismus, der allen gut tut,

Buchvorstellung

 

Bascha Mika, Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau und erste Trägerin des Luise-Büchner-Preises für Publizistik (2012) hat zusammen mit Nadja Erb ein neues Buch herausgegeben, in dem sie das Feld weiblicher Emanzipationsbestrebungen ausloten und Beispiele für selbstbestimmtes Leben von Frauen beschreiben. Das Buch versteht sich als Mutmacher für Frauen und Männer gleichermaßen und als Ermunterung für ein Zusammenleben, in dem vorgebliche Frauenfragen als das behandelt werden, was sie sind: Menschheitsfragen, die uns alle angehen.

 

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

 

Nora Bossong liest aus ihrem Roman „Schutzzone“
6. März um 19 Uhr

 

Termin:   Freitag, 6. März 2020 um 19 Uhr

Ort:   Literaturhaus, Vortragssaal

 

Nora Bossong liest aus ihrem Roman „Schutzzone“

Moderation: Ulrich Sonnenschein, Literaturredakteur und -kritiker bei hr2-Kultur

 

Am 6. Dezember 2019 erhielt Nora Bossong für ihren Roman „Schutzzone“ den Kranichsteiner Literaturpreis. In der Begründung der Jury heißt es unter anderem: „In Schutzzone geht es nicht nur um das Zögern in vielen Abstufungen, das das Leben einer jungen Mitarbeiterin der Vereinten Nationen in Genf bestimmt, vor allem dreht sich hier alles um eine grundsätzliche literarische Frage: Sucht man sich ein Leben aus? Oder lebt man es nicht eher?“

 

Gemeinsame Veranstaltung mit der Leitung des Literaturhauses.

Eintritt 7 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

 

Lieder und Texte zum Internationalen Frauentag
8. März um 18 Uhr

 

Termin:   Sonntag 8. März 2020 um 18 Uhr – Einlass ab 17 Uhr

Ort:   Jagdhofkeller, Bessunger Straße

 

Liberté, Egalité, Sororité: Frauen in Frankreich

Lieder und Texte zum Internationalen Frauentag

 

Eine gemeinsame Veranstaltung mit Marianne Henry-Perret / Jagdhofkeller in Kooperation mit dem Frauenbüro Darmstadt.

 

Schirmherrin (Matronat): Barbara Akdeniz, Dezernentin der Wissenschaftsstadt Darmstadt

 

Mitwirkende: Petra Bassus, Bettina Bergstedt, Gila Dickert, Kirsten Grotius, Marianne Henry-Perret, Connie Keller, Beate Leisner, Anke Schimpf, Agnes Schmidt, Sigrid Schütrumpf u.a.

Lady Liberty – die jüngste Marx-Tochter Eleanor
16. März um 19 Uhr

 

Termin:   Montag, 16. März, 19 Uhr

Ort:   Literaturhaus, Vortragssaal

Lady Liberty: Das Leben der jüngsten Marx-Tochter Eleanor

Lesung:   Dr. Eva Weissweiler, Literaturwissenschaftlerin

Rezitation:   Sonja Kargel, Schauspielerin

 

Eleanor Marx, genannt „Tussy“, 1855 in London geboren, war die jüngste Tochter von Karl Marx und Jenny von Westphalen. Nach dem Tod ihres Vaters setzte sie viele seiner Theorien in die Tat um – als Gewerkschaftsführerin, Übersetzerin und politische Autorin.

Sie engagierte sich in der englischen Frauenbewegung, kämpfte für den Achtstundentag und die allgemeine Schulpflicht, untersuchte die Arbeitsverhältnisse in den Fabriken und unterstützte Freiheitsbewegungen in aller Welt, besonders in Irland.

 

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Fantastische Frauen
Ausstellungsbesuch in der Schirn
8. April

 

Termin:   Mittwoch, 8. April 2020 um 11 Uhr

Ort:  Schirn Frankfurt – Ausstellungsbesuch

Fantastische Frauen – surreale Welten von Meret Oppenheimer bis Frida Kahlo

 

Göttin, Teufelin, Puppe, Fetisch, Kindfrau oder wunderbares Traumwesen – die Frau war das zentrale Thema surrealistischer Männerfantasien. Künstlerinnen gelang es oftmals nur als Partnerin oder Modell, in den Kreis rund um den Gründer der Gruppe der Surrealisten André Breton einzudringen. Allerdings zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass die Beteiligung von Künstlerinnen an der Bewegung wesentlich größer war als allgemein bekannt und dargestellt.

 

Anmeldung:

Ilse Kuchemüller: ilse.kuchemueller@t-online.de, Tel.: 06151/44400

 

Jahreshauptversammlung der Luise Büchner-Gesellschaft
20 April um 18 Uhr

 

Termin:   Montag, 20. April um 18 Uhr

Ort:   Literaturhaus, Vortragssaal

 

Jahreshauptversammlung

der Luise Büchner-Gesellschaft.

 

Einladungen gehen den Mitgliedern frist- und ordnungsgerecht zu.

 

Gäste sind willkommen!

Henriette Fürth– ein Leben für Gerechtigkeit
22. April um19 Uhr

 

Termin:   Mittwoch, 22. April 2020 um 19 Uhr

Ort:   Literaturhaus, Vortragssaal

 

Henriette Fürth – ein Leben für Gerechtigkeit

Vortrag: Prof. Dr. Ursula Apitzsch, Goethe-Universität Frankfurt/M.

 

Henriette Fürth (1861—1938), älteste Tochter einer jüdischen Familie aus Gießen, war eine der ersten weiblichen Stadtverordneten im Frankfurter Stadtparlament. Sie setzte sich besonders für die Rechte der Frauen, vor allem für die der Arbeiterinnen ein.

Nach der Heirat mit dem Darmstädter Lederhändler Wilhelm Fürth lebte sie von 1880 bis 1885 in Darmstadt. Drei ihrer acht Kinder sind in Darmstadt geboren. Neben ihrer großen Familie fand sie Zeit, sich autodidaktisch zu bilden.

Sie veröffentlichte zahlreiche Aufsätze und Bücher zu sozialen Fragen. Als erste Frau wurde sie in die Deutsche Gesellschaft für Soziologie aufgenommen.

 

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

 

 

Marlen Haushofer – die Frau hinter der „Wand“
27. April um 19 Uhr

 

Termin:   Montag, 27. April 2020 um 19 Uhr

Ort:   Literaturhaus, Vortragssaal

 

Marlen Haushofer (1920—1970) – die Frau hinter der „Wand“

Vortrag und Lesung: Dr. Daniela Strigl, Trägerin des Johann-Heinrich-Merck-Preises

 

Zum 100. Geburtstag der österreichischen Schriftstellerin Marlen Haushofer zeichnet ihre Biographin Daniela Strigl das Portrait einer Frau, die zeitlebens zerrissen war zwischen ihrem Drang zu schreiben und ihren häuslichen Pflichten. Entstanden ist mit Büchern wie „Wir töten Stella“ und „Die Mansarde“ ein Werk, das die Verwerfungen und Abgründe der Nachkriegsgesellschaft ohne jeden Weichzeichner spiegelt. Haushofers apokalyptischer Jahrhundertroman „Die Wand“ hat zur Neuentdeckung einer Autorin beigetragen, die zu Unrecht lange im Schatten Ingeborg Bachmanns stand.

 

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei