Freitag, 19. Oktober um 19.30 Uhr
Rosa Luxemburg – Briefe aus dem Gefängnis

 

Ort:     Literaturhaus, Vortragssaal

Termin:     Freitag, 19. Oktober um 19.30 Uhr

 

Rosa Luxemburg – Briefe aus dem Gefängnis

Lesung mit Musik

 

Für die Sozialistin Rosa Luxemburg war Freiheit immer „die Freiheit der Andersdenkenden“, als Frau lebte sie ein Leben jenseits aller Konventionen und ist bis heute für die Frauenbewegung ein Vorbild. Das Frauenwahlrecht trat im November 1918 in Deutschland in Kraft – da saß Rosa Luxemburg als politische Gefangene in Haft. An ihre Freundinnen schrieb sie zahlreiche Briefe, die zeigen, dass sie eine Kämpferin gegen jede Form der Ungerechtigkeit war und von großer Weltzugewandtheit.

 

Die Journalistin Bettina Bergstedt liest aus den Briefen und stellt sie in biografischen Zusammenhang, die Musikerin Christiane Lüder spielt auf dem Akkordeon Stücke aus der Zeit.

 

Eintritt: 6 Euro, für Mitglieder frei

Freitag, 2. November um 15 Uhr
100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland ― Ausstellungseröffnung

 

Ort:     Foyer Stadthaus Darmstadt,  Frankfurter Str. 71

Termin:     Freitag, 2. November um 15 Uhr

 

100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland Plakatausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung

 

Das Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt ein:

Eröffnung mit Barbara Akdeniz, Leiterin des Dezernat V, Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt, und Agnes Schmidt, Vorsitzende der Luise Büchner-Gesellschaft e.V.

 

Eintritt frei

Dienstag, 6. November um 19 Uhr
Adriana Altaras liest aus Die jüdische Souffleuse

 

Ort:     Literaturhaus, Vortragssaal

Termin:     Dienstag, 6. November um 19 Uhr

 

Adriana Altaras liest aus ihrem neuen Roman Die jüdische Souffleuse

 

Die Ich-Erzählerin dieses Romans heißt Adriana Altaras und sie erzählt mit hinreißender Tragikomik von den Absurditäten des Theateralltags, von einer unverhofften Familienzusammenführung und davon, warum die Shoah, die Tragödie des 20. Jahrhunderts, das Epizentrum ihres Schaffens ist.

Adriana Altaras liebt es zu inszenieren – Opern, Theaterstücke, Komödien, Tragödien. Doch eines stellt sie immer wieder fest: Man muss Opfer dafür bringen. Wochenlang in der deutschen Einöde vor Anker gehen, das Heimweh in Süßsauer-Soße beim lokalen Chinesen ertränken, zweiundvierzig Namen und Lebensgeschichten binnen vierundzwanzig Stunden auswendig lernen, Zungenküsse auf der Bühne verbieten und gegebenenfalls den Inspizienten aus dem Schnürboden befreien.

Moderation: Ulrich Sonnenschein, Literaturredakteur und -kritiker bei hr2 – kultur

In Kooperation mit der Leitung des Literaturhauses.

 

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Samstag, 10. November um 19 Uhr
Mehr Stolz, ihr Frauen! Hedwig Dohm-Abend

 

Ort:     Literaturhaus, Vortragssaal

Termin:     Samstag, 10. November um 19 Uhr

 

Mehr Stolz, ihr Frauen! Hedwig Dohm-Abend.
Literarisches Kabarett zum Jubiläum 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland.

Eine gemeinsame Veranstaltung  mit dem Frauenbüro.

 

Hedwig Dohm (1831-1919) war DIE Pionierin der Frauenbewegung in Deutschland und eine wunderbar witzige und innovative Autorin. Bis heute haben ihre lebendigen Texte, in denen sie die völlige rechtliche, soziale und ökonomische Gleichberechtigung von Frauen und Männern fordert, nichts von ihrer Frische und Aktualität verloren.

Dohms Markenzeichen ist ihre Ironie. Mit bekannten Zeitgenossen, von Friedrich Nietzsche bis Georg Goddeck, liefert sie sich in ihren Texten wahre Wortgefechte: Wie gemacht für die Bühne!

 

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Sonntag, 25. November um 11 Uhr
Verleihung des Luise-Büchner-Preises für Publizistik 2018 an Julia Korbik

 

Ort:     Literaturhaus, Vortragssaal

Termin:     Sonntag, 25. November um 11 Uhr

 

Verleihung des Luise-Büchner-Preises für Publizistik 2018
an die Journalistin und Schriftstellerin Julia Korbik

 

In ihrer Sitzung hatte die Preisjury die Auszeichnung der Journalistin und Autorin Julia Korbik zugesprochen. Julia Korbik ist eine moderne Feministin, die für ihren Einsatz für Frauenrechte neben konventionellen Mitteln auch neue Formen der Kommunikation und Publizistik nutzt. So erreicht sie in kürzester Zeit virtuell Tausende, während Luise Büchner noch ganz auf Buchdruck, Zeitschriften und persönlichen Vortrag angewiesen war. In der Sache der Frauenrechte, im Einsatz gegen Ungleichbehandlung und Diskriminierung steht Julia Korbik allerdings ganz unmittelbar in Luise Büchners Nachfolge, indem sie die eigene Stimme als Instrument der Aufklärung erhebt.

 

Zur Verleihung des Luise-Büchner-Preises für Publizistik werden gesonderte Einladungen verschickt.

Donnerstag, 29. November um 19.30 Uhr
Agnes Schmidt spricht über Luise von Ploennies

 

Ort:     Rezidenzschloss, Kellerklub, Marktplatz 15

Termin:     Donnerstag, 29. November um 19.30 Uhr

 

Die Vorsitzende der Luise Büchner-Gesellschaft,  Agnes Schmidt spricht über die Darmstädter Dichterin Luise von Ploennies in der Reihe des Vereins KulturStärken „Darmstädter DichterInnen“.

 

Luise von Ploennies war eine bekannte Dichterin, deren Werke in vielen Anthologien Aufnahme fanden. Unter den männlichen Autoren dieser Ausgaben war sie meistens die einzige Frau. Befreundet mit den Ehepaaren Freiligrath und Gall – Schücking stand sie um 1840 im Mittelpunkt des literarischen Darmstadt. In ihrem literarischen Salon gingen viele berühmte Zeitgenossen und ‑genossinnen ein und aus.

 

Eintritt 7 Euro

Sonntag, 9. Dezember von 15 bis 18 Uhr
Das Fest der Liebe – Neue Weihnachtsgeschichten

 

Ort:    Literaturhaus, Vortragssaal

Termin:     Sonntag, 9. Dezember von 15  bis 18 Uhr

 

16-17 Uhr: Das Fest der Liebe – Neue Weihnachtsgeschichten

Jutta Schütz liest Geschichten über ein Gefühl, das uns an Weihnachten überfällt und nur schwer zu bändigen ist – aus dem von Susanne Gretter bei Suhrkamp herausgegebenen Buch.

Musikalisch wird die Lesung begleitet von Gabriele Emde-Hauffe (Harfe.)

 

Vor und nach der Veranstaltung WEIHNACHTSBASAR
der Alice-Eleonoren-Schule

Schülerinnen und Lehrerinnen der Alice-Eleonoren-Schule  verkaufen selbstgemachte wunderschöneTextilarbeiten. Mit dem Verkaufserlös wird die SchneiderInnenausbildung unterstützt.

 

Eintritt frei

Mittwoch, 12. Dezember, 19 Uhr
100. Todestag der Darmstädter Malerin Hermione von Preuschen

 

Ort:     Literaturhaus, Vortragsaal

Termin:     12. Dezember 2018, 19 Uhr

 

Veranstaltung  zum 100. Todestag der Darmstädter Malerin Hermione von Preuschen (1854-1918)

 

Diese eigenwillige Künstlerin lehnte sich bereits als junges Mädchen gegen die konservative Atmosphäre ihrer Familie auf. Mit 18 Jahren verließ sie ihre Geburtsstadt Darmstadt und studierte Malerei in Karlsruhe, Rom, München, Berlin und Kopenhagen. Sie malte vor allem Pflanzen und Stillleben und verstand sich selbst als Erfinderin des „Historischen Stilllebens“. Ihr Bild „Mors Imperator“ löste 1887 einen Skandal aus, da man es als Anspielung an den greisen Kaiser Wilhelm I. sah. Nach einer gescheiterten ersten Ehe heiratete sie den Schriftsteller Konrad Tellmann. Nach dessen Tod unternahm sie mehrere Weltreisen und schrieb Reiseberichte. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie in Berlin, wo sie am 12.Dezember 1918 starb.

 

Eintritt frei

NACHLESE:
Symposium mit den Trägerinnen des Luise Büchner-Preises für Publizistik

 

Am Vorabend der sechsten Preisverleihung veranstaltete die Luise Büchner-Gesellschaft ein thematisch auf die Zielsetzung des Preises fokussiertes Symposium. Moderatorin war Ursula May vom Hessischen Rundfunk, der am Samstag, 23.12. um 18:04 auf HR 2 Kultur einen Mitschnitt ausstrahlen wird.

Symposium am 25.11.2017. Vortragssaal der Universitätsbibliothek. Foto: Jutta Schütz
Symposium am 25.11.2017. Vortragssaal der Universitätsbibliothek.
Foto: Jutta Schütz

Im vollbesetzten Vortragssaal der Universitätsbibliothek diskutierten mit Bascha Mika, Lisa Ortgies, Barbara Sichtermann und Luise F. Pusch vier Preisträgerinnen der vergangenen Jahre sowie die diesjährige Preisträgerin Barbara Beuys über Rollenbilder – Rollenwandel. Perspektiven für Frauen in den Medien

Preisträgerinnen und Moderatorin (von links): B.Sichtermann (2015), L.F.Pusch (2016), B.Beuys (2017), B.Mika (2012), L.Ortgies (2014) und U.May (HR 2 Kultur). Foto Jutta Schütz
Preisträgerinnen und Moderatorin (von links):
B.Sichtermann (2015), L.F.Pusch (2016), B.Beuys (2017), B.Mika (2012), L.Ortgies (2014) und U.May (HR 2 Kultur).
Foto Jutta Schütz

Die lebhafte und durchaus auch von unterschiedlichen Standpunkten aus geführte Debatte behandelte vor allem folgende Aspekte:

Medien produzieren und reproduzieren stereotype Bilder und diskriminierende Darstellungen von Frauen und Männern: von Familienfrauen und Karrierefrauen, Gewaltopfern und Politikerinnen, Migrantinnen und Deutschen, von dicken, dünnen, alten, jungen, lesbischen, intersexuellen, behinderten oder nicht-behinderten Frauen oder Männern. Die Wirklichkeit ist den Mediendarstellungen oft voraus.

Doch warum spiegeln sich neue Lebenssituationen, Machtverschiebungen bei den Geschlechtern, ein anderes Rollenverständnis so wenig in den Medien? Kann sich in den Sozialen Medien durch die Vervielfältigung medialer Möglichkeiten auch eine Vervielfältigung von diskriminierenden Frauenbildern verstecken?

 

RESONANZ

21.07.2017, Darmstädter Echo: → Vorab-Info zum Symposium

27.11.2017, Darmstädter Echo: → Luise Büchner Symposium 2017

 

 

 

NACHLESE:
Verleihung des Luise Büchner-Preises an Barbara Beuys

 

Die Verleihung des Luise Büchner-Preises für Publizistik an die Schriftstellerin und Journalistin Barbara Beuys fand in festlichem Rahmen am 26. November 2017 im Darmstädter Literaturhaus statt.

 

Auf ihrer Sitzung am 29. März 2017 hatte die Jury des Luise Büchner-Preises für Publizistik Frau Dr. Barbara Beuys zur Preisträgerin des Jahres 2017 gewählt.

Luise Büchner-Preisträgerin 2017: Barbara Beuys
Luise Büchner-Preisträgerin 2017: Barbara Beuys

Auszug aus der Begründung der Preisvergabe an Frau Dr. Barbara Beuys durch die Jury:
Mit ihren fundierten historischen Arbeiten in journalistisch lebendiger Darstellung leistet Barbara Beuys einen wichtigen Beitrag zur Frauengeschichtsschreibung. Damit steht sie in der Tradition Luise Büchners, für die Schreiben und Reden über Geschichte ein wichtiger Teil ihrer publizistischen Arbeit war. Dies dient weiblicher Selbstvergewisserung ebenso wie dem Wissen darüber, dass Frauen einen unersetzlichen Anteil daran haben, Türen zum besseren Verständnis der Welt zu öffnen.

 

 

BERICHT zum Preis und zur Preisträgerin und

INTERVIEW mit der Preisträgerin: „Kein Mensch ist eine Insel“

Ein Teil des Preises ist die vom Darmstädter Echo gebotene Gelegenheit zur Gestaltung einer Zeitungsseite, die im Vorfeld der Preisverleihung erscheint.

24.11.2017, Darmstädter Echo: → Zur Preisträgerin Barbara Beuys

 

 

RESONANZ und LINKS

 

In der Juli/August 2017 Ausgabe (Heft 149), der Darmstädter Frauenzeitschrift MATHILDE  erschien unter dem Titel „Eindrucksvolle Frauen neu entdeckt“ ein Artikel von Barbara Beuys: → Eindrucksvolle Frauen

 

27.11.2017, Darmstädter Echo: → Bericht über Preisverleihung