Nora Bossong liest aus ihrem Roman „Schutzzone“
6. März um 19 Uhr

 

Termin:   Freitag, 6. März 2020 um 19 Uhr

Ort:   Literaturhaus, Vortragssaal

 

Nora Bossong liest aus ihrem Roman „Schutzzone“

Moderation: Ulrich Sonnenschein, Literaturredakteur und -kritiker bei hr2-Kultur

 

Am 6. Dezember 2019 erhielt Nora Bossong für ihren Roman „Schutzzone“ den Kranichsteiner Literaturpreis. In der Begründung der Jury heißt es unter anderem: „In Schutzzone geht es nicht nur um das Zögern in vielen Abstufungen, das das Leben einer jungen Mitarbeiterin der Vereinten Nationen in Genf bestimmt, vor allem dreht sich hier alles um eine grundsätzliche literarische Frage: Sucht man sich ein Leben aus? Oder lebt man es nicht eher?“

 

Gemeinsame Veranstaltung mit der Leitung des Literaturhauses.

Eintritt 7 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

 

Lieder und Texte zum Internationalen Frauentag
8. März um 18 Uhr

 

Termin:   Sonntag 8. März 2020 um 18 Uhr – Einlass ab 17 Uhr

Ort:   Jagdhofkeller, Bessunger Straße

 

Liberté, Egalité, Sororité: Frauen in Frankreich

Lieder und Texte zum Internationalen Frauentag

 

Eine gemeinsame Veranstaltung mit Marianne Henry-Perret / Jagdhofkeller in Kooperation mit dem Frauenbüro Darmstadt.

 

Schirmherrin (Matronat): Barbara Akdeniz, Dezernentin der Wissenschaftsstadt Darmstadt

 

Mitwirkende: Petra Bassus, Bettina Bergstedt, Gila Dickert, Kirsten Grotius, Marianne Henry-Perret, Connie Keller, Beate Leisner, Anke Schimpf, Agnes Schmidt, Sigrid Schütrumpf u.a.

Lady Liberty – die jüngste Marx-Tochter Eleanor
16. März um 19 Uhr

 

Termin:   Montag, 16. März, 19 Uhr

Ort:   Literaturhaus, Vortragssaal

Lady Liberty: Das Leben der jüngsten Marx-Tochter Eleanor

Lesung:   Dr. Eva Weissweiler, Literaturwissenschaftlerin

Rezitation:   Sonja Kargel, Schauspielerin

 

Eleanor Marx, genannt „Tussy“, 1855 in London geboren, war die jüngste Tochter von Karl Marx und Jenny von Westphalen. Nach dem Tod ihres Vaters setzte sie viele seiner Theorien in die Tat um – als Gewerkschaftsführerin, Übersetzerin und politische Autorin.

Sie engagierte sich in der englischen Frauenbewegung, kämpfte für den Achtstundentag und die allgemeine Schulpflicht, untersuchte die Arbeitsverhältnisse in den Fabriken und unterstützte Freiheitsbewegungen in aller Welt, besonders in Irland.

 

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Fantastische Frauen
Ausstellungsbesuch in der Schirn
8. April

 

Termin:   Mittwoch, 8. April 2020 um 11 Uhr

Ort:  Schirn Frankfurt – Ausstellungsbesuch

Fantastische Frauen – surreale Welten von Meret Oppenheimer bis Frida Kahlo

 

Göttin, Teufelin, Puppe, Fetisch, Kindfrau oder wunderbares Traumwesen – die Frau war das zentrale Thema surrealistischer Männerfantasien. Künstlerinnen gelang es oftmals nur als Partnerin oder Modell, in den Kreis rund um den Gründer der Gruppe der Surrealisten André Breton einzudringen. Allerdings zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass die Beteiligung von Künstlerinnen an der Bewegung wesentlich größer war als allgemein bekannt und dargestellt.

 

Anmeldung:

Ilse Kuchemüller: ilse.kuchemueller@t-online.de, Tel.: 06151/44400

 

Jahreshauptversammlung der Luise Büchner-Gesellschaft
20 April um 18 Uhr

 

Termin:   Montag, 20. April um 18 Uhr

Ort:   Literaturhaus, Vortragssaal

 

Jahreshauptversammlung

der Luise Büchner-Gesellschaft.

 

Einladungen gehen den Mitgliedern frist- und ordnungsgerecht zu.

 

Gäste sind willkommen!

Henriette Fürth– ein Leben für Gerechtigkeit
22. April um19 Uhr

 

Termin:   Mittwoch, 22. April 2020 um 19 Uhr

Ort:   Literaturhaus, Vortragssaal

 

Henriette Fürth – ein Leben für Gerechtigkeit

Vortrag: Prof. Dr. Ursula Apitzsch, Goethe-Universität Frankfurt/M.

 

Henriette Fürth (1861—1938), älteste Tochter einer jüdischen Familie aus Gießen, war eine der ersten weiblichen Stadtverordneten im Frankfurter Stadtparlament. Sie setzte sich besonders für die Rechte der Frauen, vor allem für die der Arbeiterinnen ein.

Nach der Heirat mit dem Darmstädter Lederhändler Wilhelm Fürth lebte sie von 1880 bis 1885 in Darmstadt. Drei ihrer acht Kinder sind in Darmstadt geboren. Neben ihrer großen Familie fand sie Zeit, sich autodidaktisch zu bilden.

Sie veröffentlichte zahlreiche Aufsätze und Bücher zu sozialen Fragen. Als erste Frau wurde sie in die Deutsche Gesellschaft für Soziologie aufgenommen.

 

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

 

 

Marlen Haushofer – die Frau hinter der „Wand“
27. April um 19 Uhr

 

Termin:   Montag, 27. April 2020 um 19 Uhr

Ort:   Literaturhaus, Vortragssaal

 

Marlen Haushofer (1920—1970) – die Frau hinter der „Wand“

Vortrag und Lesung: Dr. Daniela Strigl, Trägerin des Johann-Heinrich-Merck-Preises

 

Zum 100. Geburtstag der österreichischen Schriftstellerin Marlen Haushofer zeichnet ihre Biographin Daniela Strigl das Portrait einer Frau, die zeitlebens zerrissen war zwischen ihrem Drang zu schreiben und ihren häuslichen Pflichten. Entstanden ist mit Büchern wie „Wir töten Stella“ und „Die Mansarde“ ein Werk, das die Verwerfungen und Abgründe der Nachkriegsgesellschaft ohne jeden Weichzeichner spiegelt. Haushofers apokalyptischer Jahrhundertroman „Die Wand“ hat zur Neuentdeckung einer Autorin beigetragen, die zu Unrecht lange im Schatten Ingeborg Bachmanns stand.

 

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

 

 

Weibliche Mode ab 1850 – Ausstellungsbesuch
20. Mai

 

Termin:   Mittwoch, 20. Mai 2020

Ort:   Historisches Museum Frankfurt

 

Kleidung in Bewegung – Weibliche Mode ab 1850

Führung mit der Kuratorin Dorothee Linnemann

 

Ende des 19. Jahrhunderts geriet die Gesellschaft in Bewegung – Standesschranken fielen, demokratische Kräfte forderten die Monarchien heraus, und durch Industrialisierung und Elektrifizierung entwickelten sich neue urbane Räume und Gesellschaftsmilieus. Dies zeigt sich im rasanten Wandel der Bekleidung, vor allem in der weiblichen Mode. Kleidung und die durch sie ermöglichte Körperbewegung drückten ganz wesentlich die veränderten Geschlechterrollen und Lebensverhältnisse in der Gesellschaft des deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik aus.

 

Anmeldung:

Frau Kuchemüller: ilse.kuchemueller@t-online.de, Tel.: 06151/44400

 

Mehr Info: Text zur Ausstellung „Kleidung in Bewegung“

Barbara Beuys über die Schauspielerin Asta Nielsen
27. Mai um 19 Uhr

 

Termin:   Mittwoch, 27. Mai 2020 um 19 Uhr

Ort:   Literaturhaus, Vortragssaal

 

Filmgenie und neue Frau: Asta Nielsen

Vortrag und Lesung von Barbara Beuys, Trägerin des Luise-Büchner-Preises für Publizistik

 

Sie gilt als eine der größten Filmschauspielerinnen aller Zeiten: Asta Nielsen (1881—1972). Die Dänin wurde mit Ihrem ersten Film, Abgründe (1910), über Nacht zum Weltstar der Stummfilm-Ära und etablierte den Film als eine neue Kunst. Sie verkörperte die neue moderne Frau, begeisterte durch eine geniale Mischung aus Komik und Erotik.

Anhand von bisher unveröffentlichten Briefen und Dokumenten beschreibt die Bestsellerautorin Barbara Beuys in ihrer Biographie das faszinierende Leben von Asta Nielsen, das in einem ärmlichen Arbeiterviertel Kopenhagens begann und in die schillernde und glamouröse Filmwelt der Goldenen Zwanziger führte.

 

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

 

Antje Schrupp: Emma Goldmann ernstnehmen
8. Juni um 19 Uhr

 

Termin:   Montag, 8. Juni 2020 um 19 Uhr

Ort:   Literaturhaus Vortragssaal

Emma Goldmann ernstnehmen

Vortrag von Dr. Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin und Journalistin

 

Emma Goldman (1869—1940) war eine der führenden anarchistischen Denkerinnen und Aktivistinnen. Wegen ihrer Reden gegen Militarismus, für Meinungsfreiheit und Geburtenkontrolle wurde sie von den USA als Staatsfeindin eingestuft und 1919 nach Russland deportiert. Enttäuscht von der diktatorischen Entwicklung der bolschewistischen Revolution verließ sie Sowjetrussland aber schon bald wieder und führte ihren Kampf für eine freiheitliche Gesellschaft im Exil weiter. Der Vortrag stellt ihr Leben und ihre Ideen vor und zeigt die bleibende Aktualität dieser Themen.

 

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei

 

Mehr Info:

http://www.bzw-weiterdenken.de/2019/10/emma-goldman-ernstnehmen/