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Luise-Büchner-Preis für Publizistik

Julia Korbik ist eine moderne Feministin, die für ihren Einsatz für Frauenrechte neben konventionellen Mitteln auch neue Formen der Kommunikation und Publizistik nutzt. So erreicht sie in kürzester Zeit virtuell Tausende, während Luise Büchner noch ganz auf Buchdruck, Zeitschriften und persönlichen Vortrag angewiesen war. In der Sache der Frauenrechte, im Einsatz gegen Ungleichbehandlung und Diskriminierung steht Julia Korbik allerdings ganz unmittelbar in Luise Büchners Nachfolge, indem sie die eigene Stimme als Instrument der

Aufklärung erhebt.Mit dem 2012 etablierten Preis sollen Autorinnen und Autoren ausgezeichnet werden, die in Artikeln und/oder Büchern die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern in der Gegenwart aufdecken und Wege zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft aufzeigen.

Der Preis ist dotiert mit einer Geldsumme von 2.500 Euro sowie mit der Gestaltung einer ganzen Zeitungsseite des Darmstädter Echo in Abstimmung mit dessen Redaktion. Damit soll der Preisträgerin oder dem Preisträger die Möglichkeit eröffnet werden, sich der Öffentlichkeit unabhängig von einem redaktionellen Auftrag vorzustellen.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine mindestens siebenköpfige Jury, die der Vorstand der Gesellschaft beruft. Neben drei Beauftragten des Vorstandes gehören ihr jeweils ein/e Vertreter/in der Stadt Darmstadt, des Darmstädter Echo und weitere publizistisch tätige Personen an. Der Preis soll jährlich zum Todestag von Luise Büchner (28. November) oder zeitnah vergeben werden. Die PreisträgerInnen vergangener Jahre werden eingeladen, die Jury mit Hinweisen und Vorschlägen zur Auswahl der neuen Preisträgerin oder des neuen Preisträgers zu unterstützen. Der Preis wird in Darmstadt vergeben.

 

AKTUELLE PREISTRÄGERIN

Luise Büchner-Preisträgerin 2018: Julia Korbik

Luise Büchner-Preisträgerin 2018: Julia Korbik
(c)Lars Mensel

Aus der Begründung der Jury: „Julia Korbik ist eine moderne Feministin, die für ihren Einsatz für Frauenrechte neben konventionellen Mitteln auch neue Formen der Kommunikation und Publizistik nutzt. So erreicht sie in kürzester Zeit virtuell Tausende, während Luise Büchner noch ganz auf Buchdruck, Zeitschriften und persönlichen Vortrag angewiesen war. In der Sache der Frauenrechte, im Einsatz gegen Ungleichbehandlung und Diskriminierung steht Julia Korbik allerdings ganz unmittelbar in Luise Büchners Nachfolge, indem sie die eigene Stimme als Instrument der Aufklärung erhebt.“