Dienstag, 6. November um 19 Uhr
Adriana Altaras liest aus Die jüdische Souffleuse

 

Ort:     Literaturhaus, Vortragssaal

Termin:     Dienstag, 6. November um 19 Uhr

 

Adriana Altaras liest aus ihrem neuen Roman Die jüdische Souffleuse

 

Die Ich-Erzählerin dieses Romans heißt Adriana Altaras und sie erzählt mit hinreißender Tragikomik von den Absurditäten des Theateralltags, von einer unverhofften Familienzusammenführung und davon, warum die Shoah, die Tragödie des 20. Jahrhunderts, das Epizentrum ihres Schaffens ist.

Adriana Altaras liebt es zu inszenieren – Opern, Theaterstücke, Komödien, Tragödien. Doch eines stellt sie immer wieder fest: Man muss Opfer dafür bringen. Wochenlang in der deutschen Einöde vor Anker gehen, das Heimweh in Süßsauer-Soße beim lokalen Chinesen ertränken, zweiundvierzig Namen und Lebensgeschichten binnen vierundzwanzig Stunden auswendig lernen, Zungenküsse auf der Bühne verbieten und gegebenenfalls den Inspizienten aus dem Schnürboden befreien.

Moderation: Ulrich Sonnenschein, Literaturredakteur und -kritiker bei hr2 – kultur

In Kooperation mit der Leitung des Literaturhauses.

 

Eintritt 6 Euro, für die Mitglieder der Luise Büchner-Gesellschaft frei